nach langer Zeit hat es uns dieses Mal wieder nach Mannheim ins Fitzgeralds verschlagen…eine Bowlingrunde davor, und ein Feiertag danach schufen einfach perfekte Rahmenbedingungen.
Mit 5 Leuten vor Ort gingen wir gleich optimistisch in die Erdkunde-Runde mit Joker (der in Mannheim vor der Runde abgegeben werden muss)…leider hatten einige Fragen nur am Rande mit wirklicher Geographie zu tun, so dass die erhofften 10 oder 12 Punkte nicht erreicht werden konnten.
Umso besser lief dafür die Geschichtsrunde mit voller Punktzahl und auch in den weiteren Runden wussten wir unter Anderem dass Polen 7 Nachbarstaaten hat, Marie Curie die erste weibliche Nobelpreisträgerin war und John Lennon als erster über die Abbey Road ging.
Somit konnten wir uns konsequent bis zur 5. Runde auf dem 2. Platz halten – nach Runde 6 waren wir sogar kurz auf einem geteilten 2. Platz – bei Bilder- (Tennisspieler) und Musikrunde mussten wir die Stammgäste “Spaniokles”(39) dann aber doch ziehen lassen, konnten aber mit 35 Punkten noch einen geteilten 2. Platz – und damit vermutlich das beste Ergebnis der Pub-Ser im Fitzgeralds bisher – holen.
Gezeigt hat sich auch mal wieder der Vorteil der Schwarmintelligenz (wobei der “Schwarm” in der zweiten Hälfte nur noch aus 3 Personen bestand) – denn bei der Frage nach der Anzahl der Tore der 2010er Fußball-WM kamen wir mit einem Mittelwert von 146 erstaunlich nah an den tatsächlichen Wert von 145 heran und konnten uns den Punkt damit sichern.
Bei den Ergebnissen der kommunistischen Partei bei den Athener Kommunalwahlen lagen wir im Schnitt mit 14,1% zwar auch sehr gut – leider war ein Team mit 14% aber näher am richtigen Ergebnis dran (13,74%) und sicherte sich damit die Punkte bei dieser Schätzfrage.
Was haben wir sonst noch so gelernt:
- in Australien wird nach Englisch am meisten Chinesisch gesprochen
- Serena Williams hat 2010 das Dameneinzel in Wimbledon gewonnen
Und natürlich noch die Wer-bin-ich-Frage, bei der einzelne Hinweise genannt werden und es mit jedem Hinweis einen Punkt weniger gibt:
- Ich wurde 1863 auf einer Farm in Michigan geboren und starb 1947. Mein Vater stammt aus Cork, Irland und ich hatte 2 Brüder und 2 Schwestern.
- Mit 12 erhielt ich die erste Taschenuhr von meinem Vater, die ich mehrmals selbst auseinander genommen und wieder zusammengesetzt habe – schon bald habe ich die Uhren von Freunden und bekannten repariert.
- Meine Mutter starb 1876 und mein Vater erwartete, dass ich die Farm der Familie weiterführe – ich wurde aber Ingenieur bei der Edison Illuminating Company und lernte 1896 auch Thomas Edison persönlich kennen. (nach diesem Hinweis kursierte die richtige Antwort schon bei uns – aber wir waren uns noch nicht sicher)
- Ich wurde zu1893 zum Chefingenieur befördert und konnte mich nun mit Verbrennungsmotoren auseinander setzen – 1896 entwickelte ich mein erstes selbst-angetriebenes Fahrzeug. (jetzt waren wir uns sicher genug, um die Antwort abzugeben)
- Später gründete ich eine Automobilfirma, der ich meinen Namen gab und baute unter anderem das Model T das zum meistverkauften Auto seinerzeit wurde.